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Rubrik: Aus aktuellem AnlassThema: Geld & Arbeit

Wie viel weniger kannst du heute für 100 € kaufen als 2020?

Im September 2026 lagen die Verbraucherpreise 26,6 % über dem Jahresdurchschnitt von 2020. Für 100 € erhältst du damit so viel wie 2020 für rund 79 €, deine Kaufkraft ist also um rund 21 % gesunken.

Stand 20.10.20263 Min. Lesezeit5 Belege

Der Beitrag als Karussell

swipedichschlau
Slide 1: Wie viel weniger kannst du heute für 100 € kaufen als 2020? Eine Person mit blonden Locken und mintfarbenem Pulli trägt einen Einkaufskorb mit Brot, Milch und Apfel und hält mit der anderen Hand ein gelbes Preisschild mit einem Pfeil nach oben hoch, das sie neugierig betrachtet; daneben steht Kopfi klein mit neugieriger Miene.
Slide 2: Rund 21 % weniger. Im September 2026 lagen die Preise 26,6 % über dem Mittel von 2020. Für 100 € erhältst du so viel wie 2020 für 79 €. Die Grafik zeigt 2 Türme aus Blöcken, 1 Block steht für Waren im Wert von 10 € zu Preisen von 2020. Für 100 € im Jahr 2020 ist der Turm 10 Blöcke hoch, für 100 € im September 2026 nur 7,9 Blöcke, also Waren für 79 €. Dazwischen steht: rund 21 % weniger.
Slide 3: Warum nicht 26,6 % weniger? Die Grafik zeigt 2 maßstabsgetreue Balken. Der obere steht für einen Warenkorb, der 2020 genau 100 € kostet, und reicht bis 79 % der Breite. Der untere steht für denselben Warenkorb im September 2026 mit 126,60 €: Die ersten 79 % entsprechen den 100 €, die restlichen 21 % den zusätzlichen 26,60 €. Steigen die Preise um 26,6 %, sinkt die Kaufkraft um rund 21 %.
Slide 4: Wann stiegen die Preise? Am stärksten stiegen sie 2022 und 2023, im Jahresdurchschnitt um 6,9 und 5,9 %. Die Säulengrafik „Anstieg der Verbraucherpreise zum Vorjahr in %, Jahresdurchschnitte“ zeigt für „2021“ (zu 2020) 3,1, für „2022“ (zu 2021) 6,9, für „2023“ (zu 2022) 5,9, für „2024“ (zu 2023) 2,2 und für „2025“ (zu 2024) 2,2. Im September 2026 lag die Inflationsrate bei 3,3 %, dem höchsten Monatswert seit Dezember 2023.
Slide 5: Wie werden die Preise gemessen? Der Warenkorb umfasst rund 700 Güterarten, von Salz bis Miete. Jeden Monat werden mehrere Hunderttausend Einzelpreise erhoben. Jede Güterart zählt nach ihrem Anteil an den Ausgaben der Haushalte. Der Index ist ein gewichteter Mittelwert der Preisentwicklung.
Slide 6: Stieg jeder Preis gleich stark? Wie stark dich die Teuerung trifft, hängt davon ab, wofür du dein Geld ausgibst. Die Säulengrafik „Preisindex im September 2026, 2020 = 100, Auswahl“ zeigt für „Kraftstoffe“ (Tankstelle) 185,6, für „Nahrungsmittel“ (ohne Getränke) 136,6, für „Alle Güter“ (Gesamtindex) 126,6 und für „Telefon“ (Post, Internet) 99,7. Kraftstoffe kosteten 85,6 % mehr als 2020, Post und Telekommunikation 0,3 % weniger.
Slide 7: Woher kommt der Weltspartag? Der 1. Internationale Sparkassenkongress in Mailand erklärte 1924 den 31. Oktober zum Weltfeiertag der Sparkassen. Die Grafik zeigt 2 Karten nebeneinander. Links steht über einem Globus der 31. Oktober mit der Jahreszahl 1924, dem Beschluss des Kongresses in Mailand. Rechts steht über einem Buch der 30. Oktober mit der Jahreszahl 1928, ab der die Sparkassen in Deutschland den Weltspartag an diesem Tag begingen. Die Sparkassen in Deutschland wichen 1928 dem Reformationsfest am 31. Oktober aus.
Slide 8: Dein Geld kauft 21 % weniger als 2020. Welches Produkt ist für dich seit 2020 am deutlichsten teurer geworden?
Slide 9: Die Slide listet die 5 Belege mit vollständiger Angabe auf. KI-gestützt recherchiert, von Menschen geprüft. Jede Aussage mit Quelle.

Kurz gesagt

Der Verbraucherpreisindex stand im September 2026 bei 126,6, gemessen am Jahresdurchschnitt 2020 mit 100.1 2 Für 100 € erhältst du damit so viel wie 2020 für rund 79 €, also rund 21 % weniger; das ist eine eigene Rechnung, keine amtliche Angabe.1 Am stärksten stiegen die Preise 2022 und 2023, im Jahresdurchschnitt um 6,9 und 5,9 %.2

01die antwort

Was sind 100 € heute noch wert?

Rund 21 % weniger: Im September 2026 lagen die Verbraucherpreise 26,6 % über dem Jahresdurchschnitt von 2020.1 Was 2020 durchschnittlich 100 € kostete, kostete im September 2026 also 126,60 €.1

Teilst du 100 durch 1,266, erhältst du rund 79 €: Für 100 € bekommst du heute so viel wie 2020 für 79 €.1 Das ist eine eigene Rechnung mit den Werten des Statistischen Bundesamts, keine amtliche Angabe.

Die Grafik zeigt 2 Türme aus Blöcken, 1 Block steht für Waren im Wert von 10 € zu Preisen von 2020. Für 100 € im Jahr 2020 ist der Turm 10 Blöcke hoch, für 100 € im September 2026 nur 7,9 Blöcke, also Waren für 79 €. Dazwischen steht: rund 21 % weniger.

02die rechnung

Warum nicht 26,6 % weniger?

Der Preisanstieg wird an den Preisen von 2020 gemessen, der Verlust an Kaufkraft an den heutigen.1 Kostet ein Warenkorb 2020 genau 100 € und im September 2026 126,60 €, erhältst du für deine 100 € nur noch 100 von 126,60 Teilen, also rund 79 %.1

Deshalb sinkt die Kaufkraft um rund 21 % und nicht um 26,6 %.1 Die Rechnung betrachtet nur die Preise, nicht die Entwicklung deines Einkommens.

Die Grafik zeigt 2 maßstabsgetreue Balken. Der obere steht für einen Warenkorb, der 2020 genau 100 € kostet, und reicht bis 79 % der Breite. Der untere steht für denselben Warenkorb im September 2026 mit 126,60 €: Die ersten 79 % entsprechen den 100 €, die restlichen 21 % den zusätzlichen 26,60 €.

Steigen die Preise um 26,6 %, sinkt die Kaufkraft um rund 21 %.1

03der verlauf

Wann stiegen die Preise?

Am stärksten stiegen die Preise 2022 und 2023, im Jahresdurchschnitt um 6,9 und 5,9 % gegenüber dem Vorjahr.2 2021 waren es 3,1 %, 2024 und 2025 je 2,2 %.2

Im September 2026 lag die Inflationsrate bei 3,3 %, dem höchsten Monatswert seit Dezember 2023.1 Vor allem Kraftstoffe und Heizöl waren deutlich teurer als ein Jahr zuvor.1

Anstieg der Verbraucherpreise zum Vorjahr in %, Jahresdurchschnitte2

2021zu 20203,1
2022zu 20216,9
2023zu 20225,9
2024zu 20232,2
2025zu 20242,2
Im September 2026 lag die Inflationsrate bei 3,3 %, dem höchsten Monatswert seit Dezember 2023.1

04die messung

Wie werden die Preise gemessen?

Der Warenkorb des Verbraucherpreisindex umfasst rund 700 Güterarten, von Salz über Mobiltelefone bis zur Wohnungskaltmiete.3 Jeden Monat werden dafür mehrere Hunderttausend Einzelpreise erhoben, und jede Güterart zählt nach ihrem Anteil an den Ausgaben der privaten Haushalte.3 Wird eine Packung bei gleichem Preis kleiner, zählt das als Preiserhöhung.3

Nicht jeder Preis stieg gleich stark: Kraftstoffe kosteten im September 2026 85,6 % mehr als 2020, Nahrungsmittel 36,6 % mehr, Post und Telekommunikation dagegen 0,3 % weniger.1 Wie stark dich die Teuerung trifft, hängt deshalb davon ab, wofür du dein Geld ausgibst.3

Preisindex im September 2026, 2020 = 100, Auswahl1

KraftstoffeTankstelle185,6
Nahrungsmittelohne Getränke136,6
Alle GüterGesamtindex126,6
TelefonPost, Internet99,7
Kraftstoffe kosteten 85,6 % mehr als 2020, Post und Telekommunikation 0,3 % weniger.1
  1. Der Warenkorb

    umfasst rund 700 Güterarten, von Salz bis Miete.3

  2. Jeden Monat

    werden mehrere Hunderttausend Einzelpreise erhoben.3

  3. Jede Güterart

    zählt nach ihrem Anteil an den Ausgaben der Haushalte.3

Der Index gewichtet jede Güterart nach ihrem Anteil an den Ausgaben.3

05der anlass

Woher kommt der Weltspartag?

Der 1. Internationale Sparkassenkongress in Mailand erklärte 1924 den 31. Oktober, seinen Schlusstag, zum Weltfeiertag der Sparkassen.4 5

Die öffentlichen Sparkassen in Deutschland begingen ihn ab 1925, ab 1928 mit Rücksicht auf das Reformationsfest am 30. Oktober.5

Die Grafik zeigt 2 Karten nebeneinander. Links steht über einem Globus der 31. Oktober mit der Jahreszahl 1924, dem Beschluss des Kongresses in Mailand. Rechts steht über einem Buch der 30. Oktober mit der Jahreszahl 1928, ab der die Sparkassen in Deutschland den Weltspartag an diesem Tag begingen. Die Sparkassen in Deutschland wichen 1928 dem Reformationsfest am 31. Oktober aus.

06häufige fragen

Häufige Fragen

Wie viel ist Geld seit 2020 an Wert gesunken?

Gemessen am Verbraucherpreisindex erhältst du im September 2026 für 100 € so viel wie 2020 für rund 79 €, also rund 21 % weniger.1

Wie hoch war die Inflation seit 2020?

Die Verbraucherpreise lagen im September 2026 26,6 % über dem Jahresdurchschnitt von 2020; am stärksten stiegen sie 2022 und 2023 mit 6,9 und 5,9 %.1 2

Warum ist der Kaufkraftverlust kleiner als der Preisanstieg?

Der Preisanstieg wird an den Preisen von 2020 gemessen, der Kaufkraftverlust an den heutigen: 26,6 geteilt durch 126,6 ergibt rund 21 %.1

Woher kommt der Weltspartag?

Der 1. Internationale Sparkassenkongress in Mailand erklärte 1924 den 31. Oktober zum Weltfeiertag der Sparkassen; in Deutschland begingen ihn die Sparkassen ab 1928 am 30. Oktober.4 5

07belege

Belege

  1. [1]Statistisches Bundesamt (2026). Inflationsrate im September 2026 bei +3,3 %. Pressemitteilung Nr. 364 vom 13.10.2026. www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/10/PD26_364_611.html, abgerufen am 18.10.2026
  2. [2]Statistisches Bundesamt (2026). Verbraucherpreisindex: Gesamtindex und 12 Abteilungen, 2020 = 100. Stand 13.10.2026. www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/Verbraucherpreisindex/Tabellen/Verbraucherpreise-12Kategorien.html, abgerufen am 18.10.2026
  3. [3]Statistisches Bundesamt (2026). Verbraucherpreisindex (VPI): Erläuterungen zu Warenkorb, Preiserfassung und Wägungsschema. www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/Verbraucherpreisindex/Methoden/Erlaeuterungen/verbraucherpreisindex.html, abgerufen am 18.10.2026
  4. [4]Duden Wirtschaft von A bis Z (2016). Weltspartag. 6. Aufl., Lizenzausgabe der Bundeszentrale für politische Bildung, Lexikon der Wirtschaft. www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/21183/weltspartag/, abgerufen am 18.10.2026
  5. [5]Der Volksfreund, Karlsruhe, Nr. 254 vom 30.10.1928: Der Sinn des Weltspartages. Digitale Sammlung der Badischen Landesbibliothek. digital.blb-karlsruhe.de/download/pdf/3846693.pdf, abgerufen am 18.10.2026

KI-gestützt recherchiert, von Menschen geprüft. Jede Aussage mit Quelle. Stand: 20.10.2026. Hast du einen Fehler entdeckt? Wir korrigieren ihn offen; die Einzelheiten stehen unter Korrekturen.

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