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@swipedichschlau

Rubrik: Zahl des TagesThema: Ernährung

Wie viele Lebensmittel wirfst du pro Jahr weg?

74,9 Kilogramm Lebensmittelabfälle fielen 2023 in deutschen Privathaushalten je Person an. Mitgezählt sind auch nicht essbare Reste wie Obstschalen; wie viel davon vermeidbar gewesen wäre, weist die amtliche Erhebung nicht aus.

Stand 20.10.20262 Min. Lesezeit3 Belege

Der Beitrag als Karussell

swipedichschlau
Slide 1: Wie viele Lebensmittel wirfst du pro Jahr weg? Eine Person mit langem grauem Haar und blauem Pulli hält eine Bananenschale über eine Biotonne mit aufgeklapptem mintfarbenem Deckel und lässt sie hineinfallen, oben ragt schon eine Brotscheibe heraus; daneben steht Kopfi klein mit neugieriger Miene.
Slide 2: 74,9 kg. So viele Lebensmittelabfälle fielen 2023 in deutschen Privathaushalten im Durchschnitt je Person an. Die Grafik setzt „205 g“ mit „je Tag, gerechnet“ und „1,4 kg“ mit „je Woche, gerechnet“ gleich.
Slide 3: Was zählt die Erhebung mit? Gezählt werden Speisereste und weggeworfene verpackte Lebensmittel. Hinzu kommen Küchenreste wie Obstschalen, Eierschalen und Kaffeefilter. Was im Abfluss landet, ist nicht berichtspflichtig. Einen vermeidbaren Anteil weist die Erhebung nicht aus.
Slide 4: Wo entstehen die meisten Abfälle? Von allen Lebensmittelabfällen des Jahres 2023 entstanden rund 58 % in privaten Haushalten. Die Grafik zeigt einen Anteilskreis der Lebensmittelabfälle in Deutschland im Jahr 2023, zusammen 129 kg je Person. Private Haushalte haben mit 74,9 kg den größten Anteil, es folgen die Verarbeitung mit 22,5 kg, die Gastronomie mit 21,1 kg, der Handel mit 8,6 kg und die Landwirtschaft mit 2,0 kg.
Slide 5: Wie wird die Menge ermittelt? Die Grafik zeigt 2 maßstabsgetreue Balken, die jeweils die gesamte Abfallmasse umfassen. Der rosa Teil zeigt den Anteil der Lebensmittelabfälle im Jahr 2019: rund 33 % im Restmüll und rund 36 % im Bioabfall. Selbst kompostierte Reste werden nur grob hinzugeschätzt.
Slide 6: Welches Ziel gilt bis 2030? Deutschland soll die Lebensmittelabfälle aus Handel, Gastronomie und Haushalten bis Ende 2030 um 30 % je Kopf senken. Die Grafik zeigt 2 Türme aus Blöcken, 1 Block entspricht 20 % des Bezugswerts. Der linke Turm mit 5 Blöcken steht für den Jahresdurchschnitt 2021 bis 2023, der rechte mit 3,5 Blöcken für das Ziel 2030, also 30 % weniger je Kopf. Als Bezugswert gilt in der Regel der Jahresdurchschnitt 2021 bis 2023.
Slide 7: Das meiste fällt zu Hause an. Welches Lebensmittel landet bei dir am häufigsten im Abfall?
Slide 8: Die Slide listet die 3 Belege mit vollständiger Angabe auf. KI-gestützt recherchiert, von Menschen geprüft. Jede Aussage mit Quelle.

Kurz gesagt

2023 fielen in deutschen Privathaushalten je Person 74,9 kg Lebensmittelabfälle an, rechnerisch rund 205 g am Tag.1 Gezählt wird, was im Abfall landet, auch nicht essbare Reste wie Obstschalen; einen vermeidbaren Anteil weist die Erhebung nicht aus.2 Von allen Lebensmittelabfällen des Jahres 2023 entstanden rund 58 % in privaten Haushalten.1

Die Inhalte erklären Forschungsergebnisse und ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei Beschwerden wende dich an eine Ärztin oder einen Arzt.

01die zahl

Wie viel wirft ein Haushalt weg?

74,9 kg: So viele Lebensmittelabfälle fielen 2023 in deutschen Privathaushalten durchschnittlich je Person an.1 Rechnerisch sind das rund 205 g am Tag oder 1,4 kg in der Woche.1

Die Zahl stammt aus der jährlichen Berichterstattung des Umweltbundesamts an die EU-Kommission.1 Das Verfahren hat das Statistische Bundesamt gemeinsam mit einem Konsortium aus Forschungsinstituten im Auftrag des Umweltbundesamts erarbeitet.1 2

Ein Teil der Menge sind nicht essbare Reste wie Obstschalen.1 2

205 gheißtje Tag, gerechnet
1,4 kgheißtje Woche, gerechnet

02die erhebung

Was zählt die Erhebung mit?

Gezählt wird, was im Abfall landet: Speisereste, weggeworfene verpackte Lebensmittel und Küchenreste wie Obstschalen, Eierschalen oder Kaffeefilter.2 Lebensmittel umfassen dabei auch nicht essbare Bestandteile, wenn sie nicht vom Essbaren getrennt wurden.2

Was in den Abfluss gegossen wird, ist nicht berichtspflichtig.2 Verluste vor und während der Ernte zählen nicht dazu, weil sie rechtlich nicht als Lebensmittel gelten.1

Wie viel davon vermeidbar gewesen wäre, weist die Erhebung nicht aus.2

  1. Gezählt werden

    Speisereste und weggeworfene verpackte Lebensmittel.2

  2. Hinzu kommen

    Küchenreste wie Obstschalen, Eierschalen und Kaffeefilter.2

  3. Was im Abfluss

    landet, ist nicht berichtspflichtig.2

Einen vermeidbaren Anteil weist die Erhebung nicht aus.2

03die kette

Wo entstehen die meisten Abfälle?

Entlang der gesamten Lebensmittelkette fielen 2023 in Deutschland rund 10,9 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle an, 129 kg je Person.1 Rund 58 % davon entstanden in privaten Haushalten.1

Je Person kamen 22,5 kg aus der Verarbeitung, 21,1 kg aus der Gastronomie, 8,6 kg aus dem Handel und 2,0 kg aus der Landwirtschaft hinzu.1

Die Grafik zeigt einen Anteilskreis der Lebensmittelabfälle in Deutschland im Jahr 2023, zusammen 129 kg je Person. Private Haushalte haben mit 74,9 kg den größten Anteil, es folgen die Verarbeitung mit 22,5 kg, die Gastronomie mit 21,1 kg, der Handel mit 8,6 kg und die Landwirtschaft mit 2,0 kg.

04die methode

Wie wird die Menge ermittelt?

Grundlage sind die amtlichen Statistiken über entsorgte Abfälle.1 2 Welcher Anteil davon Lebensmittelabfälle sind, hat ein Konsortium unter anderem aus Sortieranalysen bestimmt.2

Danach bestanden 2019 rund 33 % des Restmülls aus Haushalten und rund 36 % des Bioabfalls aus Lebensmittelabfällen.2 Selbst kompostierte Reste werden nur grob hinzugeschätzt, weil die Datenlage dafür lediglich bedingt belastbar ist.2

Die Grafik zeigt 2 maßstabsgetreue Balken, die jeweils die gesamte Abfallmasse umfassen. Der rosa Teil zeigt den Anteil der Lebensmittelabfälle im Jahr 2019: rund 33 % im Restmüll und rund 36 % im Bioabfall.

Selbst kompostierte Reste werden nur grob geschätzt.2

05das ziel

Welches Ziel gilt bis 2030?

Nach der EU-Abfallrahmenrichtlinie soll Deutschland die Lebensmittelabfälle aus Handel, Gastronomie und Haushalten bis Ende 2030 um 30 % je Kopf senken.3 In Verarbeitung und Herstellung soll die Gesamtmenge um 10 % sinken.3

Als Bezugswert gilt in der Regel der Jahresdurchschnitt 2021 bis 2023; ein Mitgliedstaat kann unter bestimmten Bedingungen ein früheres Jahr zugrunde legen.3

Die Grafik zeigt 2 Türme aus Blöcken, 1 Block entspricht 20 % des Bezugswerts. Der linke Turm mit 5 Blöcken steht für den Jahresdurchschnitt 2021 bis 2023, der rechte mit 3,5 Blöcken für das Ziel 2030, also 30 % weniger je Kopf. Als Bezugswert gilt in der Regel der Jahresdurchschnitt 2021 bis 2023.

06häufige fragen

Häufige Fragen

Wie viele Lebensmittel wirft jeder Deutsche weg?

2023 fielen in deutschen Privathaushalten je Person 74,9 kg Lebensmittelabfälle an, rechnerisch rund 205 g am Tag; mitgezählt sind auch nicht essbare Reste wie Obstschalen.1 2

Wie viel davon wäre vermeidbar?

Das weist die amtliche Erhebung nicht aus.2 Sie zählt, was im Abfall landet, und unterscheidet dabei nicht zwischen vermeidbaren und unvermeidbaren Resten.2

Wo entstehen die meisten Lebensmittelabfälle?

In privaten Haushalten: Dort entstanden 2023 rund 58 % aller Lebensmittelabfälle in Deutschland.1

Welches Ziel gilt für Lebensmittelabfälle bis 2030?

Bis Ende 2030 sollen die Lebensmittelabfälle aus Handel, Gastronomie und Haushalten um 30 % je Kopf sinken, in Verarbeitung und Herstellung die Gesamtmenge um 10 %.3

07belege

Belege

  1. [1]Umweltbundesamt (2025). Lebensmittelabfälle. Mit der Grafik „Lebensmittelabfälle in den fünf Stufen der Lebensmittelkette in Deutschland (2023)“. Zuletzt aktualisiert am 27.10.2025. www.umweltbundesamt.de/themen/abfall-ressourcen/abfallwirtschaft/abfallvermeidung/lebensmittelabfaelle, abgerufen am 18.10.2026
  2. [2]Statistisches Bundesamt (2024). Ermittlung der Lebensmittelabfälle in Deutschland im Jahr 2020, Erfüllung der Berichtspflicht gegenüber der EU-Kommission im Jahr 2022 und Ableitung von Handlungsempfehlungen. UBA-Texte 144/2024. Dessau-Roßlau: Umweltbundesamt. www.umweltbundesamt.de/publikationen/ermittlung-der-lebensmittelabfaelle-in-deutschland, abgerufen am 18.10.2026
  3. [3]Richtlinie (EU) 2025/1892 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 10. September 2025 zur Änderung der Richtlinie 2008/98/EG über Abfälle. ABl. L, 2025/1892, 26.9.2025, Art. 9a. eur-lex.europa.eu/eli/dir/2025/1892/oj, abgerufen am 18.10.2026

KI-gestützt recherchiert, von Menschen geprüft. Jede Aussage mit Quelle. Stand: 20.10.2026. Hast du einen Fehler entdeckt? Wir korrigieren ihn offen; die Einzelheiten stehen unter Korrekturen.

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